Start

Über uns

Aktuelles

unsere Hunde

Zucht

Galerie

Info

Ausbildung

Kontakt

Gästebuch

Links

 

 

 

Der Labrador

 

 

Der Standard des Labrador Retrievers

FCI-Standard Nr. 122 - Stand 20.01.2012
Übersetzung Uwe H. Fischer, ergänzt und überarbeitet Christina Bailey


Die letzten Änderungend des Standard sind fett markiert
 

Ursprung: Großbritannien

Verwendung: Apportierhund

Klassifikation FCI: Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde


Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr rege, (welches übermäßiges Gewicht oder Substanz ausschließt); breiter Oberkopf; breit und tief in Brust und Rippenkorb; breit und stark in Lende und Hinterhand

Verhalten/Charakter (Wesen)
Ausgeglichen, dehr aufgeweckt. Vorzügliche Nase, weiches Maul; begeisternde Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter. Intelligent, eifrig und willig, mit großem Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder deutlicher Scheue.

Kopf

Oberkopf:

Schädel:
breit, gut modelliert ohne fleischige Backen.

Stop: Deutlich ausgeprägt.

Gesichtsschädel:

Nasenschwamm:
Breit, gut ausgebildete Nasenlöcher.

Fang: Kraftvoll, nicht spitz.

Kiefer/Zähne: Kiefer von mittlerer Länge; Kiefer und Zähne kräftig mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen: Mittelgroß, dabei Intelligenz und gutes Wesen zeigend, braun oder haselnussfarben.

Ohren: Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf anliegend, hoch und ziemlich weit hinten angesetzt.

Hals
Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehend.

Körper

Obere Profillinie: Obere Linie gerade
Lendenpartie: Breit, kurz und kräftig
Brust: Von guter Breite und Tiefe, stark gewölbter, faßförmiger Rippenkorb, dieser Eindruck darf nicht durch übermäßiges Gewicht erreicht werden

Rute:
Kennzeichnendes Merkmal, sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit kurzem, dickem und dichten Fell bedeckt, damit in der Erscheinung “rund”, dies wird mit "Otterschwanz" umschrieben. Kann fröhlich, sollte jedoch nicht gebogen über den Rücken getragen werden.

Gliedmaßen

Vorderhand:
Allgemeines:
Vorderläufe vom Ellenbogen bis zum Boden gerade, sowohl von vorne als auch von der Seite betrachtet
Schultern: Schulterblätter lang, schrägliegend.
Unterarm: Vorderläufe von guter Knochenstärke und gerade.
Vorderpfoten: Rund, kompakt; gut aufgeknöchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.

Hinterhand
Allgemeines:
Gut ausgebildete Hinterhand, zur Rute hin nicht abfallend.
Knie: Gut gewinkelt.
Sprunggelenke: Hacken tiefstehend. Kuhhessigkeit im höchsten Maße unerwünscht.
Hinterpfoten: Rund, kompakt; gut aufgeknöchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.
 
Gangwerk
Frei, raumgreifend; dabei in der Vorder- und Hinterhand gerade und parallel.

Haarkleid
Haar:
Kennzeichnendes Merkmal, kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich ziemlich hart an; wetterbeständige Unterwolle.

Farbe: Einfarbig schwarz, gelb oder leber/schokoladenbraun. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.

Größe
Ideale Widerristhöhe:
Rüden 56-57 cm, Hündinnen 54-56 cm 


Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluß auf die Gesundheit und das Wohlbefindens des Hundes zu beachten ist und seiner Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen.

Disqualifizierende Fehler
Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde:
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

Anmerkung

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

 

 

Geschichte

 

 

Es wird allgemein angenommen, daß der Labrador Retriever von der Küste Neufundlands abstammt, wo Fischer gesehen wurden, die einen ähnlich aussehenden Hund zum apportieren der Fische benutzten. Ein vorzüglicher Wasserhund, dessen Veranlagung durch sein wasserabweisendes Haar und seine einzigartige Rute, welche otterähnlicher Form ist, betont wird.
Im Vergleich ist der Labrador keine sehr alte Rasse; sein Rasseclub wurde in 1916 gegründet und der Gelbe Labrador Retriever Club wurde im Jahr 1925 gegründet. Der frühe Ruhm des Labradors stammt von den Arbeitsprüfungen, welche ursprünglich im späten 18. Jahrhundert von Col. Peter Hawker und dem Earl von Malmesbury in dem Land eingeführt wurden. Ein Hund mit dem Namen Malmesbury Tramp wurde von Lorna, Countess Howe, als einer der Grundstöcke des modernen Labradors beschrieben.
 
Heutzutage findet man den Labrador wegen seiner vielfältigen guten Eigenschaften im Einsatz als Jagdhund, Blindenhund, Rauschgifthund, Therapiehund oder Rettungshund.

 

 

 

 

- nach oben -